Baldur war bereits 12 Jahre bei Inga, doch er lebte immer nur neben den anderen Pferden her. Er schloss sich weder richtig der Herde an, noch öffnete er sich den Menschen gegenüber und das all die vielen Jahre. Als ich ich in den Stall kam schaute er mich neugierig an doch im Gegensatz zu Allen anderen Pferden die sich gradezu um Streicheleinheiten rissen war eher zurückhaltend. Er hielt einen Sicherheitsabstand, doch als ich ihn ansprach und fragte warum er so distanziert zu Mensch und Tier sei, fing er an mir Bilder und Informationen aus der Vergangenheit zu senden. Erinnerungen an ein recht freies Leben in einer Herde. Erfahrungen mit Menschen waren wenig vorhanden.

Ich fragte ihn ob man sich nicht um die Pferde kümmerte. Er antwortete: Sehr unrgelmäßig. Wasser und Futter ar auch oft knapp. Menschen kamen nur um ein Tier aus der Herde aus zu wählen, ein anderes Mal kamen sie mit einem Pferdeanhänger und nahmen das Pferd mit und es kam nie wieder.

Mier viel auf das er auch Anders war, als andere Islandpferde, die eigentlich von Natur aus mit ihrer Herde aber auch mit der Natur sehr verbunden sind. Sehr viel intensiever als andere Rassen.

Rassen bei denen die Verbundenheit grade mit der Natur auch sehr ausgeprägt ist, sind zum Beispiel ursprüngliche Rassen wie Araber und Shetlandponies.

Also arbeitete ich shamanisch mit ihm und verband ihn wieder mit der Natur, seiner Umgebung und anderen Pferden. Es war wie ein aufwachen. Sein Blick änderte sich und er schaute sich im Stall um, als sah er alles zum ersten Mal.

Nach ein paar Tagen bekam ich die Rückmeldung, das Baldur sich nach all den Jahren einen Freund ausgesucht habe mit dem er sich nun auch eine Box teilt und das er beginnt nun auch zu Menschen eine Beziehung aufzubauen.