Foto: Juliane Meyer - Leo

Ein Jagthund bleibt ein Jagthund auch wenn er nun Gummienten jagt.


Tierische Instinkte

Bedenken Sie stets mit welcher Tierart Sie es zu tun haben und gehen Sie auf deren individuelle Bedürfnisse ein.Dieses Thema ist sehr umfassend, daher möchte ich hier nur kurze Beispiele nennen:

Wenn Sie mit einem Pferd von draußen in eine Halle gehen so dauert es einen Moment bis sich die Augen an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnt haben. Die Augen eines Pferdes stellen sich sehr viel langsamer auf die Raumhelligkeit ein als die des Menschen. Geben Sie dem Tier einen Moment Zeit und strafen Sie es nicht, wenn es zögert oder aus einem Urinstinkt heraus zögert. So verstärken Sie nur ungewollt seine Angst. Vermitteln Sie dem Pferd Ihr vollstes Vertrauen und reden Sie ruhig auf das Tier ein, hat es Vertrauen zu ihnen wird es Ihnen folgen.

Berücksichtigen Sie bei dem Verhalten Ihres Hundes stets die Eigenschaften auf die hin er gezüchtet wurde. Das gilt auch für Mischlinge, denn oft weiß man welche Rassen in ihnen stecken und kann sich über ihre Bedürfnisse informieren.

So wird beispielsweise ein Hütehund seinen „Schäfer“ unterstützen wollen und führt gerne aus, was dieser erwartet: Die Herde zusammen halten. Tadeln Sie ihn nicht dafür sondern versuchen Sie lieber, dieses Verhalten in die richtige Bahn zu lenken.

Die Instinkte des jeweiligen Tieres wirken sich auch auf die telepathische Kommuniktaion aus. Man kann dem Tier vieles mitteilen wie es jedoch mit einzelnen Situationen umgeht, die im Widerspruch zu seinen Instinkten stehen hängt individuell vom Tier und der individuellen Ausprägung seines Instinktes ab.